Kessel und Züger Architekten

Schulhaus Schauenberg

Zürich

Die Lage und Ausrichtung des Neubaus orientieren sich am Massstab der Nachbarschaft aus den 1970er Jahren. Die Schule ist eine allseits begehbare Lerninsel und ein selbstbewusstes Zentrum im Quartier mit einem Sport und Freizeitangebot. Die synergetische Mischung der Nutzungen und die verschiedenen Zugangsebenen zu allen Seiten hin garantieren ein vielfach frequentiertes öffentliches Haus. Die Schule gleicht einer Schichtung am Hang: Der Betonsockel gründet fest auf dem Moränefelsen. Über dem durchlässigen Erdgeschoss schwebt der Holzkörper mit den Schulzimmern. Der kompakte Bau minimiert die Ober- sowie Verkehrsflächen und maximiert Synergien durch Nutzungsvariabilität. Das Optimum an Kubatur und Hüllfläche sowie die ausgewählte Materialisierung bereiten die Grundlage für den Minergie-P-Eco-Standard. Darüber hinaus fördert die dichte Packung der Zimmeretage Kontaktmöglichkeiten und Gruppenbildungen und steht in engem Bezug zu den Gemeinschaftsflächen im Foyer und den Gärten auf dem Dach. Auch der neu gestaltete Freiraum geht behutsam mit den bestehenden Grünanlagen um und bindet sie ein. Er stärkt den ortspezifischen Charakter der Anlage und ergänzt die bestehenden Wege mit einer Rundlaufmöglichkeit um das Schulhaus.

Wettbewerb, nicht realisiert, Fläche: 4.600 m², Leistungsphasen: 2
Entwurf: 12.2013 – 02.2014
Auftraggeber: Stadt Zürich, Amt für Hochbauten
Team: Florian Kessel, Roland Züger, Jan Ulmer, Thibault Trouvé, Mettler (Landschaftsarchitektur), Studio C (Statik)